Connecting Partners

Ehrenamt und freiwilliges Engagement schaffen Möglichkeiten der gesellschaftlichen Teilhabe und erleichtern den Integrationsprozess. Connecting Partners sensibilisiert Menschen mit Migrations- und/oder Fluchthintergrund für sportliche, kulturelle, interreligiöse und ehrenamtliche Aktivitäten und vernetzt sie mit den am Projekt teilnehmenden, Sportsektionen, Kulturvereinen und Organisationen.

Die Ausgangslage

Ehrenamt, sportliches und kulturelles Engagement sowie künstlerische Betätigung dienen nicht nur dem physischen und psychischen Wohlbefinden, sondern sind ideal geeignet, um andere Menschen kennenzulernen und kulturelle Barrieren zu überwinden. Die Verbesserung der Rahmenbedingungen für die gleichberechtigte Teilhabe von Menschen mit Migrations- und/oder Fluchthintergrund am gesellschaftlichen, kulturellen, künstlerischen und sportlichen Leben, versetzt diese in die Lage, das Leben selbstwirksam, freudvoll und eigenverantwortlich zu gestalten.

Die Projektverantwortliche

Die VHS ist als größte Weiterbildungseinrichtung der Landeshauptstadt Teil des sozialen und kulturellen Lebens.

Sie kooperiert überparteilich und überkonfessionell mit Schulen, mit öffentlichen, privaten, konfessionellen und wissenschaftlichen Organisationen und Vereinen sowie mit anderen Volkshochschulen.

Das Ziel

Das Projekt Connecting Partners hat die proaktive Integration und gleichberechtigte Teilhabe von Menschen mit Migrations- und/oder Fluchthintergrund am gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Leben zum Ziel.

Dieses wird durch die im Projekt tätigen Integrationsassistenzen erreicht, die als Drehscheibe zu Vereinen und Organisationen des Gesellschaftslebens dienen. Der Fokus liegt dabei auf interkultureller Begegnung und Sport.

Toolbox

In unserer Toolbox finden Sie hilfreiche Handlungsanleitungen, Methoden und Anregungen für Integrationsassistenzen und die am Projekt teilnehmenden Organisationen und Vereine.

Diese Hintergrundinformationen, Materialien und Aktivitäten eignen sich als Gesprächsleitfäden, zur Reflexion, zur Sensibilisierung oder auch für die Planung der weiteren Aktivitäten im Projekt.

Sie interessieren sich für unser Projekt und wollen mitarbeiten? Kontaktieren Sie uns, um zu erfahren, wie Sie sich registrieren können!

Connecting Partners

Für die Integration von Menschen mit Migrationshintergrund bzw. Fluchterfahrung haben persönliche Kontakte auf lokaler Ebene eine große Bedeutung.

Durch die proaktive Begleitung und Unterstützung von Integrationsassistenzen, sollen sie in die Lage versetzt werden, am gesellschaftlichen, kulturellen, künstlerischen und sportlichen Leben teilzunehmen.

Die interkulturelle Öffnung...

…von Vereinen und anderen Institutionen ist in den letzten Jahren immer mehr zu einem der zentralen Themen im Integrationsdiskurs geworden. In vielen gesellschaftlichen Bereichen, wie z.B. in der Schule, im Sozial- und Gesundheitswesen oder der öffentlichen Verwaltung und vor allem im Kunst- und Kulturbereich, gilt die interkulturelle Öffnung mittlerweile als unumstrittener und notwendiger Ansatz zur Bearbeitung der Migrationsfolgen und ist zu einer der zentralen Herausforderungen der „nachholenden Integrationspolitik“ geworden.

Interkulturelle Öffnung bezeichnet allgemein einen Umstrukturierungsprozess innerhalb einer Institution, mit dem Ziel, eine gleichberechtigte Repräsentanz und Beteiligung von Zugewanderten zu erreichen. Dies beinhaltet, Zugangs- und Beteiligungsbarrieren in der eigenen Organisation zu identifizieren und abzubauen sowie den Öffnungsprozess als Querschnittsaufgabe in der eigenen Organisation zu verankern und Menschen mit Migrations- und/oder Fluchthintergrund den Zugang proaktiv zu erleichtern, wie es die Aufgabe der Integrationsassistenzen unseres Projekts ist.

connecting women - Vietnamesinnen

Das Projekt Connecting Partners…

…sensibilisiert, ermutigt und schult in einem ersten Schritt Freiwillige von Organisationen, Kunst- und Kulturvereinen, Religionsgemeinschaften und Sportvereinen zu Integrationsassistenzen, die die Integration von Menschen mit Migrations- und/oder Fluchthintergrund begleiten und unterstützen wollen, für die Thematik der gesellschaftlichen Teilhabe der Zielgruppe zur Integration in die Aufnahmegesellschaft. In einem zweiten Schritt liegt der Fokus auf der Begegnung der Integrationsassistenzen mit Menschen mit Migrations- bzw. Fluchterfahrung zwecks Kompetenzerweiterung dieser Zielgruppe durch sportliche, interkulturelle und interreligiöse Begegnungen mit Einheimischen und die Vernetzung in das kulturelle, künstlerische und sportliche (Vereins-)Leben. Dadurch werden letztendlich persönliche Alltagserfahrungen sowie Norm-, Werte- und Kulturerfahrungen beleuchtet, vergleichbar und verstehbar und letztendlich akzeptierbar und integrierbar gemacht.